ReferentInnen

Luisa Banki, M.A.Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lerin am Gra­du­ier­ten­kolleg „Das Reale in der Kultur der Moderne“, Uni­ver­sität Konstanz
For­schung„Post-​​katastrophische Poetik. Zu Walter Ben­jamin und W. G. Sebald“ (Promotion)
Publi­ka­tionen„Mourning, Melan­cholia and Mora­lity: W. G. Sebald’s German-​​Jewish Nar­ra­tives“, in: Panic and Mourning. The Cul­tural Work of Trauma, hg. v. Daniela Ago­s­tinho, Elisa Antz, Cátia Fer­reira, Berlin: de Gruyter 2012, S. 37–48; „Über die Grenzen der Dar­stel­lung: Die ‚Holocaust-​​Komödie‘“, in: Trans­versal – Zeit­schrift für Jüdi­sche Stu­dien 2 (2009), S. 79–96.
Prof. Dr. Cor­nelia BlasbergLite­ra­tur­wis­sen­schaft­lerin am Ger­ma­nis­ti­schen Institut, Neuere deut­sche Lite­ratur, West­fä­li­sche Wilhelms-​​Universität Münster
For­schungLyrik nach 1945, Ver­gan­gen­heits­be­wäl­ti­gung in der zweiten und dritten Gene­ra­tion nach dem Holo­caust, Lite­ratur und/​als Geschichtsschreibung
Publi­ka­tionenErin­nern des Holo­caust? Eine neue Gene­ra­tion sucht Anworten. Bie­le­feld 2006, mit Jens Birk­meyer.
„Zeu­gen­schaft. Meta­mor­phosen eines Dis­kurses und lite­ra­ri­schen Dis­po­si­tivs“, in: Wende des Erin­nerns? Geschichts­kon­struk­tionen in der deut­schen Lite­ratur nach 1989, hg. von Bar­bara Beß­lich, Katha­rina Graetz und Olaf Hil­de­brand, Berlin 2006, 21–34.
„Nichts als die Wirk­lich­keit von Worten“. Ausch­witz und die Her­metik der (lite­ra­ri­schen) Zeu­gen­aus­sage. In: Heinz J. Drügh u. a. (Hg): Her­metik. Lite­ra­ri­sche Figu­ra­tionen zwi­schen Babylon und Cyber­space. Tübingen 2002, S. 199–218.
Johanna Boden­stab, M. A. Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lerin, freie Autorin und Über­set­zerin
Absol­ventin des „Psy­cho­ana­lysis for Scho­lars“ Stu­di­en­gangs am Wes­tern New Eng­land Insti­tute for Psy­cho­ana­lysis, New Haven, CT
For­schunglite­ra­tur­wis­sen­schaft­liche und psy­cho­ana­ly­ti­sche per­spek­tiven auf inter­ge­ne­ra­tio­nelle und gen­der­spe­zi­fi­sche Aspekte in (video­gra­phierten) Überlebendenzeugnissen
Publi­ka­tionen„Under Siege: A Mother-​​Daughter Rela­ti­onship Sur­vives the Holo­caust,“ Psy­cho­ana­lytic Inquiry 24/​5, 2004 (Ana­lytic Press), pp. 731–751.
„Dramen der Ver­lo­ren­heit: Mutter-​​Tochter-​​Beziehungen in der Shoah. Zur Rezep­tion und zur nar­ra­tiven Gestalt trau­ma­ti­scher Erfah­rungen in Video­zeug­nissen“, Dis­ser­ta­tion, vor­aus­sicht­lich 2014.
Dr. phil. Werner Boh­leber Psy­cho­ana­ly­tiker in eigener Praxis, Frank­furt am Main
Her­aus­geber der „PSYCHE: Zeit­schrift für Psy­cho­ana­lyse und ihre Anwendungen“
For­schungTheorie und Geschichte der Psy­cho­ana­lyse; Ado­les­zenz und Iden­tität; psy­cho­ana­ly­ti­sche Erfor­schung der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ver­gan­gen­heit; Frem­den­hass und Anti­se­mi­tismus; Trau­ma­for­schung; Terrorismus
Publi­ka­tionenRade­bold, H.; Boh­leber, W.; Zin­ne­cker, J. (Hrsg.): Trans­ge­ne­ra­tio­nale Wei­ter­gabe kriegs­be­las­teter Kind­heiten. Inter­dis­zi­pli­näre Stu­dien zur Nach­hal­tig­keit his­to­ri­scher Erfah­rungen über vier Gene­ra­tionen. Wein­heim und Mün­chen 2008 (Juventa).
Boh­leber, W.: Was Psy­cho­ana­lyse heute leistet. Iden­tität und Inter­sub­jek­ti­vität, Trauma und The­rapie, Gewalt und Gesell­schaft. Stutt­gart (2012) Klett-​​Cotta.
Prof. Dr. Anne Eus­ter­schulte Phi­lo­so­phin am Institut für Phi­lo­so­phie, FU Berlin
For­schungPrak­ti­sche Phi­lo­so­phie — Poli­ti­sche Theorie und Sozi­al­phi­lo­so­phie des 20. Jhs., Kul­tur­phi­lo­so­phie und Ästhetik der Gegen­wart, Rezep­tion der Antike in der Geschichte der Phi­lo­so­phie, Mit­tel­al­ter­liche Phi­lo­so­phie, Phi­lo­so­phie der Renais­sance und der Frühen Neu­zeit (Theo­logie, Meta­physik, Wis­sen­schafts– und Erkennt­nis­theorie, Kunst­theorie), Reli­gi­ons­phi­lo­so­phie, Wis­sen­schafts­theorie und Wis­sen­schafts­ge­schichte; SFB 980 „Epis­teme in Bewe­gung“. Wis­sens­transfer von der Alten Welt bis in die Frühe Neu­zeit; DFG-​​Forschergruppe „Topik und Tradition“
Publi­ka­tionenMimesis oder ästhe­ti­sche Wahr­heit. Geis­tes­ge­schicht­liche Stu­dien zur Genese eines ästhe­ti­schen Wahr­heits­be­griffs, Habi­li­ta­ti­ons­schrift, Berlin 2013. „Erscheinen des Nicht­er­schei­nens. Nega­tive Bild­theo­logie in der Moderne“, in: Eus­ter­schulte, A. in Ver­bin­dung mit New­mark, Cathe­rine; Stock, Wiebke-​​Marie (Hgg.): Zur-​​Erscheinung-​​Kommen. Bild­lich­keit als theo­re­ti­scher Prozeß, Son­der­band der Zeit­schrift für Ästhetik und all­ge­meine Kunst­wis­sen­schaft (ZÄK), hgg. M. Moog-​​Grünewald, J. Früchtl, Ham­burg: Meiner 2013.
Prof. Dr. Andreas Ham­burger Psy­cho­loge und Psy­cho­ana­ly­tiker an der Inter­na­tional Psy­cho­ana­lytic Uni­ver­sity Berlin
For­schungQua­li­ta­tive und mikro­ana­ly­ti­sche Erfor­schung von Video­zeug­nissen von Holocaustüberlebenden
Publi­ka­tionenWarum psy­cho­ana­ly­ti­sche Holo­caust­for­schung nicht enden kann und soll. Ein­lei­tung zum Vor­trag [von Kurt Grün­berg und Fried­rich Mar­kert]. In: Walker, Chris­toph E., Heri­bert Blaß, Rainer Paul und Martin Tei­sing (Hg.): Die Psy­cho­ana­ly­ti­sche Hal­tung – ihre Bedeu­tung im Span­nungs­feld innerer und äußerer Angriffe. Arbeits­ta­gung der Deut­schen Psy­cho­ana­ly­ti­schen Ver­ei­ni­gung Bad Hom­burg, 21. bis 24. November 2012, o. O. 2013, S. 261–265.
Sonja Knopp, M. A. Geschichts­wis­sen­schaft­lerin am Friedrich-​​​​Meinecke-​​​​Institut, FU Berlin; asso­zi­iert mit dem Zen­trum Jüdi­sche Stu­dien Berlin-​​​​Brandenburg; Sti­pen­diatin der Fon­da­tion pour la Mémoire de la Shoah, Paris
For­schung„Geschichte ohne Gedächtnis. Eine erfah­rungs­ge­schicht­liche Per­spek­tive auf die Shoah in Bes­sa­ra­bien und Trans­nis­trien anhand trauma-​​induzierter Video­in­ter­views mit Über­le­benden“ (Promotion)
Publi­ka­tionenHistory wit­hout Memory. Crea­ting a Trauma Nar­ra­tive from Holo­caust Sur­vivor Video Testi­mony, GSP Working Papers, No. 37, Yale Uni­ver­sity, New Haven 2013.
„Wir lebten mitten im Tod.“ Das „Son­der­kom­mando“ in Ausch­witz in schrift­li­chen und münd­li­chen Häft­ling­s­er­in­ne­rungen (Zivi­li­sa­tionen und Geschichte 4), Frank­furt am Main u. a. 2009.
Prof. Dr. Sybille Krämer Phi­lo­so­phin am Institut für Phi­lo­so­phie, FU Berlin
For­schungZeu­gen­schaft. Ein umstrit­tenes Kon­zept, unter­sucht im Aus­tausch zwi­schen sys­te­ma­ti­scher und kul­tur­ge­schicht­li­cher Per­spek­tive (DFG-​​Projekt)
Ein Koope­ra­ti­ons­pro­jekt mit dem Zen­trum für Lite­ra­tur­for­schung, Berlin: Prof. Dr. S. Weigel
Publi­ka­tionenSybille Krämer, Sibylle Schmidt und Ramon Voges (Hg.): Politik der Zeu­gen­schaft. Zur Kritik einer Wis­sens­praxis, Bie­le­feld: tran­script 2011.
Medium, Bote, Über­tra­gung. Kleine Meta­physik der Media­lität, Frank­furt a.M.: Suhr­kamp 2008.
Sprache — Sprechakt — Kom­mu­ni­ka­tion. Sprachtheo­re­ti­sche Posi­tionen im 20. Jahr­hun­dert, Frank­furt am Main: Suhr­kamp (2001), 3. Aufl. 2006.
Dori Laub, MD. D.F.A.P.A. Cli­nical Pro­fessor of Psych­iatry, Yale Uni­ver­sity School of Medi­cine
Deputy Director – Trauma Rese­arch, Geno­cide Stu­dies Pro­gram, Yale Uni­ver­sity.
Mit­be­gründer des For­tunoff Video Archive for Holo­caust Test­mo­nies der Yale University
For­schungTrau­matic memory, Trauma nar­ra­tive, coun­ter­trans­fe­rence resis­tance in trauma nar­ra­tive and testimony
Publi­ka­tionenShoshana Felman and Dori Laub: Testi­mony – Crises of Wit­nessing in Lite­ra­ture, Psy­cho­ana­lysis and History, New York and London: Rout­ledge 1992.
Dori Laub and Fede­rico Fin­chel­stein: Memory and History from the Past to Future: A Dia­logue with Dori Laub on Trauma and Testi­mony, in: Gutman, Y., Brown, A. D. & Sodaro, A. (Eds.). Memory and the Future: Trans­na­tional Poli­tics, Ethics and Society. New York: Rout­ledge 2010.
Dori Laub, M.D. and Nanette Auer­hahn, Ph.D.: Kno­wing and Not Kno­wing – Forms of Trau­matic Memory, in: Int. J. Psycho-​​Anal., 74:287–302, 1993.
Dori Laub, M.D.: Eros oder Tha­natos? Der Kampf um die Erzähl­bar­keit des Traumas, in: PSYCHE, Volume 54, No. 9/​10, September/​October 2000, pp. 860–894.
Apl. Prof. Dr. Burk­hard Liebsch Phi­lo­soph an der Ruhr-​​Universität Bochum
For­schungSozi­al­phi­lo­so­phie; Theorie der Geschichte; Das Poli­ti­sche in kul­tur­wis­sen­schaft­li­cher Per­spek­tive. Spe­zi­elle For­schungs­themen: Gewalt­for­schung, Kul­tur­theorie, Lebens­formen, Sen­si­bi­lität, Erin­ne­rungs­po­litik, Euro­päi­sie­rung, Erfah­rungen der Nega­ti­vität, Geschichte des mensch­li­chen Selbst
Publi­ka­tionenGeschichte als Ant­wort und Ver­spre­chen (1999); Revi­sionen der Trauer (2006); Mensch­liche Sen­si­bi­lität (2008); Renais­sance des Men­schen? (2010); Pre­käre Selbst-​​Bezeugung. Die erschüt­terte Wer-​​Frage im Hori­zont der Moderne (2012); Ver­letztes Leben (2014); (Mit-​​) Hrsg. u. a. von: Bezeugte Ver­gan­gen­heit oder Ver­söh­nendes Ver­gessen. Geschichts­theorie nach P. Ricœur (2010).
Prof. Dr. Martin Lücke Geschichts­wis­sen­schaftler und Didak­tiker am Friedrich-​​Meinecke-​​Institut, Fach­be­reich Geschichts– und Kul­tur­wis­sen­schaften, Didaktik der Geschichte, FU Berlin.
For­schung„Eigent­lich wollte ich erst einmal leben“ – Video-​​Interviews mit Über­le­benden der Shoah und his­to­ri­sches Lernen — Eva­lua­tion und empi­ri­sche Erfor­schung von his­to­ri­schen Lern­pro­zessen mit Video-​​Interviews aus dem Visual History Archive des Shoah Foun­da­tion Institute
Publi­ka­tionenJuliane Brauer/​Martin Lücke (Hg.): Emo­tionen, Geschichte und his­to­ri­sches Lernen. Geschichts­di­dak­ti­sche und geschichts­kul­tu­relle Per­spe­kiven (Reihe «Eckert» des Georg-​​Eckert-​​Instituts für Inter­na­tio­nale Schul­buch­for­schung), Göt­tingen: V&R uni­press 2013, peer-​​reviewed.
Martin Lücke: Über­le­bens­ge­schichten. Sprache und his­to­ri­sches Lernen mit Video-​​Interviews aus dem Visual History Archive, in: Medaon. Magazin für Jüdi­sches Leben in For­schung und Bil­dung 5/​2009, http://medaon.de
Prof. Dr. Inge Mars­zolek His­to­ri­kerin am Zen­trum für Medien– Kom­mu­ni­ka­tions– und Infor­ma­ti­ons­for­schung der Uni­ver­sität Bremen, Fb Kul­tur­wis­sen­schaften.
Mit­glied des For­schungs­ver­bundes „Kom­mu­ni­ka­tive Figu­ra­tionen in media­ti­sierten Welten“
For­schungMedi­en­ge­schichte, All­tags­ge­schichte im 20. Jahrhundert
Publi­ka­tionenCoverage of the Bergen-​​Belsen Trial and the Ausch­witz Trial in the NWDR/​NDR: The Reports of Axel Egge­brecht, in: David Ban­kier, Dan Mich­mann (ed.), Holo­caust and Justice. Rep­re­sen­ta­tion and His­to­rio­graphy of the Holo­caust in Post-​​War Trials, Yad Vashem Books and Berg­hahn Books 2010, 131–158.
Gem. mit Adel­heid von Sal­dern, Mediale Durch­drin­gung des deut­schen All­tags. Radio in drei poli­ti­schen Sys­temen (1930 bis 1960er Jahre), in: Ute Daniel/​AxelSchildt (Hg.), Mas­sen­me­dien im Europa des 20.Jahrhunderts, Köln 2010, S. 84–120.
Zus. mit Stefan Mör­chen, Von der Media­ti­sie­rung zur Musea­li­sie­rung. Trans­for­ma­tionen der Figur des Zeit­zeugen, in: Werk­statt­Ge­schichte, 62, 2013, S. 7–17.
Dr. phil. Andree Michaelis Lite­ra­tur­wis­sen­schaftler und aka­de­mi­scher Mit­ar­beiter am Axel Springer-​​Stiftungslehrstuhl für deutsch-​​jüdische Lite­ratur– und Kul­tur­ge­schichte, Exil und Migra­tion an der Europa-​​Universität Viadrina, Frank­furt (Oder)
For­schungAuto­bio­gra­phik, Media­lität und Erin­ne­rung sowie das Ver­hältnis von Lite­ratur und Geschichte in deutsch-​​jüdischer Lite­ratur vom 18. Jahr­hun­dert bis zur Gegenwart
Publi­ka­tionErzähl­räume nach Ausch­witz. Lite­ra­ri­sche und video­gra­phierte Zeug­nisse von Über­le­benden der Shoah (WeltLiteraturen/​Wold Lite­ra­tures Bd. 2), Berlin: Aka­demie Verlag, 2013.
Erzählen und Gezeigt-​​Werden. Die video­gra­phierten Inter­views mit Über­le­benden der Shoah im ‚Visual History Archive’“. In: Thomas Weber u.a. (Hg.): Mediale Trans­for­ma­tionen des Holo­caust, Berlin: Avinus, 2013, 213–238.
„Der lite­ra­tur­ge­schulte Blick auf video­gra­phierte Inter­views mit Über­le­benden der Shoah: Lite­ra­tur­wis­sen­schaft an den Grenzen des Faches“. In: Jens Elze u.a. (Hg.): Mög­lich­keiten und Grenzen der Phi­lo­logie, GiNDok – Publi­ka­ti­ons­platt­form Ger­ma­nistik 2011, http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/22925, S. 221–230.
„Die Auto­rität und Authen­ti­zität der Zeug­nisse von Über­le­benden der Shoah. Ein Bei­trag zur Dis­kurs­ge­schichte der Figur des Zeugen“. In: Sibylle Schmidt/​Sybille Krämer/​Ramon Voges (Hg.): Politik der Zeu­gen­schaft. Zur Kritik einer Wis­sens­praxis, Bie­le­feld 2011, S. 265–284.
Dipl.-Pol. Verena Lucia Nägel Poli­tik­wis­sen­schaft­lerin am Center für Digi­tale Sys­teme (CeDiS), Mul­ti­me­diale Archive, FU Berlin
For­schungPoli­tik­wis­sen­schaft­lerin und Mit­ar­bei­terin am Center für Digi­tale Sys­teme (CeDiS), Mul­ti­me­diale Archive, FU Berlin; Pro­jekt­ma­nage­ment Refugee Voices, Visual History Archive
Publi­ka­tionenDas Visual History Archive des Shoah Foun­da­tion Insti­tute in For­schung, Lehre und Schul­un­ter­richt, in: Daniel Bara­nowski (Hg.): Ich bin die Stimme der sechs Mil­lionen. Das Video­ar­chiv im Ort der Infor­ma­tion. Berlin 2009. S. 185–191.
Herr­mann, Klaus; Nägel, Verena; Teichler, Hans Joa­chim: History und Oral History — Jüdi­sches Leben in Berlin, Berlin 2010.
Sigrid Aben­hausen, Nicolas Apos­to­lo­poulos, Bernd Körte-​​Braun, Verena Lucia Nägel (Hrsg.): Zeugen der Shoah.
Die didak­ti­sche und wis­sen­schaft­liche Arbeit mit Video-​​Interviews des USC Shoah Foun­da­tion Insti­tute, Berlin 2012.
Dr. Kristin Platt Sozi­al­wis­sen­schaft­lerin und Sozi­al­psy­cho­login am Institut für Dia­spora– und Geno­zid­for­schung, Institut für Geschichts­wis­sen­schaft, Ruhr-​​Universität Bochum
Mit­her­aus­ge­berin der Zeit­schrift für Genozidforschung
For­schungDigi­ta­li­sie­rung von bio­gra­phi­schen Inter­views mit Über­le­benden des Geno­zids an den Arme­niern; Erstel­lung von Gut­achten zur Glaub­haf­tig­keit von Aus­sagen von Über­le­benden der Ghettos im Rahmen der ZRBG-​​Verfahren (Gesetz zur Zahl­bar­ma­chung von Renten aus Beschäf­ti­gungen in einem Ghetto) für das Lan­des­so­zi­al­ge­richt NRW.
Publi­ka­tionenBezwei­felte Erin­ne­rung, ver­wei­gerte Glaub­haf­tig­keit. Über­le­bende des Holo­caust in den Ghettorenten-​​Verfahren, Mün­chen: Wil­helm Fink 2012.
Sibylle Schmidt, M.A.
pro­mo­viert
Phi­lo­so­phin am Institut für Phi­lo­so­phie, FU Berlin
For­schung„Zeu­gen­schaft. Ein umstrit­tenes Kon­zept, unter­sucht im Aus­tausch zwi­schen sys­te­ma­ti­scher und Kul­tur­wis­sen­schaft­li­cher Per­spek­tive“ (FU Berlin /​ ZfL); Dis­ser­ta­tion zu „Epis­teme und Ethos des Bezeu­gens. Zur Ana­lyse einer sozialen Erkenntnisquelle“
Publi­ka­tionenPolitik der Zeu­gen­schaft. Zur Kritik einer Wis­sens­praxis. (Hg. mit Sybille Krämer und Ramon Voges) Bie­le­feld: Tran­script Verlag 2011.
Zeu­gen­schaft. Ethi­sche und poli­ti­sche Dimen­sionen. Frank­furt a. M.: Peter Lang Verlag 2009.
Sebas­tian Schulze, M.A.
pro­mo­viert
Lite­ra­tur­wis­sen­schaftler und Phi­lo­soph, Institut für deut­sche und nie­der­län­di­sche Phi­lo­logie, FU Berlin
For­schungTheo­rien der Lite­ratur, Poetik, Lite­ra­tur­ge­schichte, Zeu­gen­schaft, Methoden dig­tialer Analyse
Publi­ka­tionenMeta­mor­phosen des Echos. Ent­wick­lung eines lite­ra­ri­schen Phä­no­mens in Barock, Romantik und Gegen­wart. (Pro­mo­tion. In Vor­be­rei­tung).
„Robert Walsers Kinder oder Lite­ra­ri­sches Schreiben als Auf­he­bung sozialer Gegen­sätze“, in: Frauke A. Kur­ba­cher, Agnieszka Igiel und Felix Boehm (Hg.), Inver­sion: Öffent­lich­keit und Pri­vat­sphäre im Umbruch, Würz­burg 2012, S. 161–172.
Mode­ra­tion
Alina Bothe Zen­trum Jüdi­sche Stu­dien Berlin-​​Brandenburg
For­schungGeschichte der Shoah, Digital History, Gender, post­mo­derne Theorie
Publi­ka­tionenBothe, Alina/​Lücke, Martin: Im Dialog mit den Opfern. Shoah und his­to­ri­sches Lernen mit vir­tu­ellen Zeug­nissen, in: Peter Gaut­schi, Peter/​Zülsdorf-​​Kersting, Meik/​Ziegler, Béa­trice (Hrsg.): Shoa und Schule.
Lehren und Lernen im 21. Jahr­hun­dert. Zürich, Chronos 2013, S. 55–74.
Bothe, Alina: Das digi­tale Zeugnis, eine neue mediale Nar­ra­tion, in: Nün­ning, Ansgar; Rupp, Jan (Hrsg.): Nar­ra­tive Genres im Internet: Theo­re­ti­sche Bezugs­rahmen, Medi­en­gat­tungs­ty­po­logie und Funk­tionen, WVT 2012, S. 241–259.
Jan Tau­bitz Uni­ver­sität Erfurt
For­schungVideo­in­ter­views als Kata­ly­sa­toren der Erin­ne­rung: Die Trans­for­ma­tion des Holo­caust in den USA seit den 1970er Jahren (Dis­ser­ta­ti­ons­pro­jekt), Kul­tur­ge­schichte, Erin­ne­rungs­kultur, Nord­ame­ri­ka­ni­sche Geschichte, Oral History
Publi­ka­tionen„Making Pho­to­graphs His­toric: The Use of His­to­rical Black-​​and-​​White Stills in NBC’s Mini­se­ries ‘Holo­caust’“ in: J. Mart­schukat und S. Nie­der­meier (Hg.), Vio­lence and Visi­bi­lity: His­to­rical, Cul­tural, and Poli­tical Per­spec­tives from the 19th Cen­tury to the Pre­sence, New York, Pal­grave Macmillan 2013, S. 199–221.
Zusammen mit Nadya Arzouni, Robert Fischer, Nina Mackert, Jürgen Mart­schukat, Olaf Stieg­litz, Sharon Ullman, „Traces of Mind Con­trol from Cold War Ame­rica“, Bryn Mawr Col­lege 2013, http://brynmawrcollections.org/traces/.